Stromausfall Vorsorge: Die Checkliste für den Ernstfall

Stromausfall Vorsorge

Ein länger andauernder Stromausfall betrifft innerhalb weniger Stunden weit mehr als nur das Licht. Wasserpumpen fallen aus, Tankstellen können nicht mehr fördern, Mobilfunkmasten laufen nur begrenzte Zeit auf Notstrom, Zahlungsterminals funktionieren nicht mehr. Genau deshalb empfehlen Katastrophenschutzbehörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz unabhängig voneinander, einen Vorrat für mindestens zehn Tage bereitzuhalten. Was gehört tatsächlich in eine sinnvolle Vorsorge?

Die Basis: Wasser, Nahrung, Wärme

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt pro Person mindestens zwei Liter Trinkwasser pro Tag, zusätzlich Wasser für Hygiene und Kochen. Bei Lebensmitteln eignen sich vor allem Produkte, die ohne Kühlung lange haltbar sind und keine oder wenig Zubereitung benötigen, Konserven, Trockenfrüchte, Reis, Nudeln, Hartkäse. Wichtig ist ein nicht elektrischer Dosenöffner, ein Detail, das erstaunlich oft vergessen wird. Ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio hält dich mit offiziellen Informationen versorgt, wenn Internet und Mobilfunknetz ausfallen, dasselbe gilt für ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien, da Kerzen bei längeren Ausfällen ein reales Brandrisiko darstellen.

Kommunikation, wenn das Netz schweigt

Der wohl am häufigsten unterschätzte Punkt bei der Vorsorge ist Kommunikation. Mobilfunkmasten verfügen in der Regel nur über wenige Stunden Notstromversorgung, danach bricht das Netz zusammen. Genau hier setzt das Hörbuch DER GROßE CYBERANGRIFF von Roman Richter an, das neben der eigentlichen Handlung ein technisches Kompendium zu netzunabhängiger Kommunikation liefert. Beschrieben werden unter anderem Meshtastic, eine App, die kosten- und lizenzfreie LoRa Funkgeräte nutzt, um verschlüsselte Textnachrichten über ein sogenanntes Mesh Netzwerk zu übertragen, vollkommen unabhängig von Internet oder Mobilfunk. Auch etablierte Optionen wie das lizenzfreie MURS Band im VHF Spektrum oder das Marine Band werden erklärt, ebenso wie AREDN, ein von Funkamateuren entwickeltes Notfall Datennetzwerk, das sogar Sprachanrufe und einfache Videokonferenzen komplett ohne Internetanbindung ermöglicht.

Warum digitale Vorbereitung genauso wichtig ist wie physische

Neben den klassischen Vorräten gehört heute auch digitale Vorsorge dazu. Wichtige Dokumente sollten zusätzlich in Papierform vorliegen, da elektronische Kopien im Ernstfall nicht zugänglich sein könnten. Bargeld in kleinen Schänen ist unverzichtbar, da Kartenzahlung bei Stromausfall meist nicht funktioniert. Eine Powerbank allein reicht selten aus, sinnvoller sind kleine Solarpanels, wie sie auch in Kombination mit den im Hörbuch beschriebenen Funkgeräten empfohlen werden, um auch nach Tagen noch kommunikationsfähig zu bleiben.

Eine realistische, keine übertriebene Vorsorge

Wichtig bei all dem: Es geht nicht um Panik oder radikale Selbstversorgung, sondern um eine realistische Basisvorsorge, wie sie offizielle Behörden ohnehin empfehlen. Genau diesen pragmatischen Ansatz verfolgt auch DER GROßE CYBERANGRIFF, das die fiktive Handlung eines großangelegten Angriffs auf kritische Infrastruktur nutzt, um konkrete, umsetzbare technische Vorsorgemaßnahmen verständlich zu erklären, weit über das hinaus, was die meisten Ratgeber bieten.

Weiterlesen und hören

Wer verstehen möchte, wie ein Cyberangriff auf kritische Infrastruktur überhaupt ablaufen kann und ob ein Szenario wie im Buch realistisch ist, findet die Antwort im Artikel Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur: Was wirklich passieren kann.

Die vollständige Geschichte und das technische Kompendium zu netzunabhängiger Kommunikation gibt es im Hörbuch DER GROßE CYBERANGRIFF: Bist du vorbereitet? von Roman Richter.

Auch als Taschenbuch erhältlich

Diese Geschichte gibt es auch zum Selberlesen: "Der große Cyberangriff: Bist du vorbereitet?".

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