Blutmagie und der Stein der Weisen: Das okkulte Kapitel aus "Blut und Leben"

Blutmagie Stein der Weisen

Ein Kapitel trägt den Titel "Vampire und die Freimaurer", das nächste "Der Stein der Weisen und die Blutmagie". Zwischen mittelalterlicher Alchemie und Geheimbund-Symbolik liegt offenbar mehr Verbindung, als die meisten Vampirfilme uns glauben machen. Das Hörbuch "Blut und Leben" von Johannes Himmel zieht diese Linie bis in die Tiefen der europäischen Geheimlehren zurück.

Der Stein der Weisen: Mehr als nur Gold

In der klassischen Alchemie ist der "Stein der Weisen" (Lapis philosophorum) jenes sagenumwobene Mittel, das unedle Metalle in Gold verwandeln und dem Menschen ewiges Leben schenken soll. Historisch belegt ist, dass alchemistische Zirkel im Mittelalter und in der Renaissance genau mit diesen zwei Verheißungen warben: materialer Reichtum und Unsterblichkeit. Autor Johannes Himmel verknüpft in seinem Buch diese Unsterblichkeits-Verheißung direkt mit den europäischen Blutmythen jener Zeit, die in der als "dunkles Zeitalter" bezeichneten Epoche entstanden.

Warum Blut in der Alchemie eine Sonderrolle spielt

In zahlreichen alchemistischen Traktaten wird Blut als Trägerstoff der "Lebenskraft" beschrieben - eine Vorstellung, die sich bis in die antike Humoralpathologie zurückverfolgen lässt und in der Renaissance eine Blütezeit erlebte. Genau an dieser Schnittstelle - Blut als vermeintlicher Träger von Lebensenergie und gleichzeitig als Zutat obskurer "Verjüngungsrezepte" einflussreicher Kreise - verortet das Buch den Ursprung vieler späterer Vampirlegenden.

Geheimbünde als Bewahrer verbotenen Wissens

Ein wiederkehrendes Motiv in "Blut und Leben" ist die These, dass bestimmte Logen und Bruderschaften alchemistisches und blutmagisches Wissen über Jahrhunderte hinweg bewusst unter Verschluss hielten, während es in der Bevölkerung nur noch als verzerrte Furcht vor "Blutsaugern" überlebte. Wie genau reale Freimaurer-Symbolik mit diesen älteren Vorstellungen zusammenhängt, wurde bereits im Artikel Freimaurerei einfach erklärt eingeordnet.

Vom Ghul bis zur Yara-Mayahu: Ein globales Muster

Was das Buch besonders macht, ist die kulturübergreifende Herangehensweise: Neben der europäischen Tradition zieht Johannes Himmel auch den arabischen Ghul und die philippinische Yara-Mayahu heran - beides Wesen, die auf ähnliche Weise mit dem Entzug von Lebenskraft in Verbindung gebracht werden. Für den Autor ein Indiz dafür, dass hinter dem globalen Vampirmotiv ein gemeinsamer, viel älterer Kern stecken könnte, der lange vor Bram Stokers Dracula existierte.

Die vollständige Spurensuche im Hörbuch

Im Hörbuch "BLUT UND LEBEN - Die okkulte Wahrheit über Vampire, Freimaurer und Blutmagie!" führt Johannes Himmel diese Fäden von der Alchemie über die Freimaurerei bis zu den Vampirlegenden Europas zusammen - inklusive der Kapitel über Tartaria und die "Drachen", die er in den Kontext derselben verborgenen Geschichte stellt.

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Auch als Taschenbuch erhältlich

Diese Geschichte gibt es auch zum Selberlesen: "Blut und Leben: Die okkulte Wahrheit über Vampire, Freimaurer und Blutmagie!".

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